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Helmut Maletzke Maler
Vita
1920 Geboren am 08.10. in Neustettin als Sohn eines Volksschullehrers
Helmut Maletzke - Preisträger bei 10 künstlerischen Wettbewerben und anderen Ausschreibungen. Er ist gewähltes Mitglied der "Art Association Harrisburg/USA" seit 1993 und Träger des "Pommerschen Kulturpreises" 1996. Er ist Mitglied des "Pommerschen Künstlerbundes e.V." (gegründet 1916)
1923 Umzug der Familie nach Kolberg
1926 Tod des Vaters
1939 Abiturprüfung und danach Arbeitsdienst
1939-
1945
Wehrdienst, Mehrfache Verwundungen. Während der Lazarettaufenthalte studiert er an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald 3 Semester Jura.
1944 Heirat mit Ursula Söhner.
1945 Arbeit als freischaffender Grafiker in Greifswald.
1946 Mitbegründer der norddeutschen Künstlergruppe "Die Buhne"
1947 Geburt seines Sohnes Rainer.
1948 Mitglied der Berufsorganisation "Verband Bildender Künstler" (VBK)
1947-
1957
Arbeit als wissenschaftlicher Zeichner an der Chirurgischen Universitätsklinik Greifswald
1948 Geburt seines Sohnes Achim.
1951-
1953
Teilnahme an Seminaren des VBK am Institut für Kunsterziehung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald bei den Professoren Wegehaupt und Schmidt-Walther.
1953 Erstmals übernimmt er baugebundene Arbeiten. In diesem Jahr gestaltet er "Das mitteralterliche Greifswald" im Rathaus.
1954-
1957
Studium als Externer am "Caspar-David-Friedrich-Institut für Kunstgeschichte" an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
1959 Erste eigene Ausstellungen in den Museen Greifswald, Schwerin und Magdeburg
1960 Viermonatige Reise als Besatzungsmitglied auf dem Motorschiff "Magdeburg" nach Afrika und Ostasien.
1961 Eigene Ausstellungen in Leipzig und Rostock.
1962 Nach mehrfachen Auseinandersetzungen mit kulturpolitisch maßgeblichen Stellen der DDR gibt es erste ernstliche Zusammenstöße. Ein Wandbild für die Schiffbautechnische Fakultät der Universität Rostock darf er nicht ausführen (1. Preis bei einem Wettbewerb)
1964 Eigene Ausstellungen in den Museen Weimar, Eisenach und Demmin.
1965-
1973
Fast ausschließlich Ausführung baugebundener Arbeiten, darunter auch Ausgestaltung von Schiffsneubauten.
1971-
1972
Berufsverbotsverfahren des DDR-Regimes wegen „Verbildung des Bewusstseins der Menschen“.
1972 Der Zentralvorstand des Berufsverbandes beschließt ein Verbot, das ihm die Ausführung aller baugebundenen Kunst untersagt. Die Mitgliedschaft bleibt bestehen.
Danach Hinwendung zur Grafik und Ölmalerei. Es entstehen großformatige zeitkritische Bilder. Einige werden in Kirchen ausgestellt. (Marienkirche Stralsund, Magdeburger Dom, Kreuzkirche Dresden, Katharinenkirche Leipzig, Stadtkirche Jena, Marienkirche Greifswald, u. a.)
1977 Nach langen Verhandlungen erhält er die Erlaubnis für eine eigene Grafikausstellung bei der Galerie Hüning in Münster/Westfalen, er darf jedoch nicht zur Eröffnung fahren.
1985 Er bringt in der Greifswalder Marienkirche auf die dortige Heldengedenktafel des II. Weltkrieges eine bildliche Übermalung, durch welche die Tafel zu einem Mahnmal gegen jeden Krieg umgestaltet wird.
1990 Zahlreiche Einladungen zu Ausstellungen in aller Welt (New York, Los Angeles, Moskau, Neustettin, Stockholm, St. Petersburg)
1994-
2002
Leiter von Mal- und Zeichenzirkeln an der Volkshochschule Greifswald
1996 Ehrung mit dem Pommerschen Kulturpreis der Landsmannschaft
1997 Erscheinen des 1987 vollendeten Romans „Signum B. T.“ und des Erzählbandes “Styx“
1997 Begründer und ehrenamtlicher Leiter der Greifswalder Kunsthalle „Pommernhus“
Organisator nationaler und internationaler Kunstausstellungen, darunter erste Ausstellung des Staates Estland mit estnischer Kunst in Deutschland.
1997-
2002
1. Vorsitzender des gesamtdeutschen Pommerschen Künstlerbundes e. V. (gegründet 1916 in Stettin). Maßgeblich bei der Neugründung des Bundes in Ostdeutschland nach der Wende (bis 2004)
2000 1. Sprecher der Ortsgruppe der Freischaffenden Bildenden Künstler Greifswalds
2001 Erscheinen des Lyrikbandes „Aus dem Dunkel“
2002 Initiator und Mitbegründer des deutsch-polnischen Künstlerbundes „Ars Pomerania“ (65 deutsche und 65 polnische Bildende Künstler)
2004 Gründer und ehrenamtlicher Leiter des Kunsthauses „Neues Pommernhus“ in Greifswald
2005 Errichtung der rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen Rechts
„Helmut – Maletzke -Stiftung“
Initiator und Organisator der Veranstaltungsreihe „Freitagskunst“
Preisträger bei 11 künstlerischen Wettbewerben
Mitglied im BBK (Bund Bildender Künstler)
Gewähltes Mitglied der Art Association Harrisburg/USA
Ehrenmitglied im VS (Verband Deutscher Schriftsteller)
Beteiligung an Ausstellungen im Ausland in London, Helsinki, Ulan Bator, Prag, Kairo, Budapest, Moskau, Zypern, Jakarta, Bydgoszcz, Chartum, Kopenhagen, Warschau, Havanna, Algier, Brüssel, Stettin, Tartu/Estland, Zürich, Paris u. a.
Die Bernd-Rosenheim-Stiftung, Frankfurt/M stuft Maletzke unter den 10 besten deutschen Zeichnern ein. (1998)
2008 Entwurf und Kollektivleiter Wandbild „Greifswald und seine Vergangenheit“
2010 Initiator des Denkmals für Caspar David Friedrich in Greifswald
   
   
Reisen
1965 Moskau/UdSSR und Zakopane/Polen
1966 Zirohost, Kaukasus/UdSSR
1967 Bulgarien
1968 Rumänien
1969 Mittelasien
1971 Slowakei und UdSSR (Wolga)
1972 Kaukasus, UdSSR
1973 Sibirien, UdSSR
1974 Montenegro und Ungarn
1975 Mongolei
1976 Kroatien
1977 Kroatien
1978 Kaukasus, UdSSR
1979 Slowakei
1980 Vietnam und Leningrad, UdSSR
1981 Ungarn
1982 Ungarn
1983 Kroatien
1984 Kroatien
1986 Kroatien und Nordkorea
1987 Kroatien
1988 Moskau und Kroatien
1989 Zypern
1991 Italien
1992 Ägypten und Frankreich
1993 Spanien, Marokko, Indien und Nepal
1994 USA und Malta
1995 USA
1996 Gran Canaria
1998 ST. Petersburg und Tunesien
1999 Israe,l Schweden und St. Petersburg
2000 Korfu, Dänemark und Jemen
2001 Süd Afrika und San Remo
2002 Irland
2003 Mexiko, Österreich und Ungarn
2004 Island
2005 Peru, Chile, Argentinien und Brasilien
 
  Erscheinen literarischer Arbeiten:

Beteiligung an mehreren Anthologien

1997 der 1987 vollendete autobiografische Roman „Signum B. T.“ und der Erzählband „Styx“
2001 Lyrikband „ Aus dem Dunkel“
2003 Lyrikband „manchmal“
2004 Erzählband „Blick auf Greifswald“
2005
Erzählband „Meine art des Reisens“
2006 Autobiografie „Wege eines Malers“
2007 „Malerfibel“ u.a.
2008 Erscheinen des Kataloges „Helmut Maletzke“
2009 Buch Zeichnungen und Lyrik „Im Licht“
2010 Buch Zeichnungen und Lyrik „Lied der Gäa“
Erzählungen „Kreuz und quer und mittendurch“
Illustrierte Gedichte „Ich bin“
Illustrierte Gedichte „Albernheiten“
  Anschrift: Johann-Stelling-Straße 41, 17489 Greifswald
Tel. und Fax: 03834/ 50 47 05, eMail: pommernhus-info@t-online.de